Mainstockheim

Nach guten 2 Stunden sind wir trotz Stau in Mainstockheim gelandet. Hier wollten wir mit Blick aufs Wasser die ersten Urlaubstage genießen, denn als wir den Platz früher mal angeschaut hatten standen da gerade mal 4 Wohnmobile am Ufer.

Heute stehen hier 118, also so wirklich gemütlich ists hier nicht. Egal, wir reihen uns ein, und morgen schauen wir weiter.

Nach einem kurzen Gassi durch die Wiesen schauen wir uns mal drüben in Albertshofen um.

Auch hier sind alle Plätze am Wasser belegt. Aber der Platz ist kleiner und gemütlicher.
Hier ists halt recht preisgünstig und die Plätze sind für die riesigen Mobile der Dauerfahrer groß genug. Das ist schon verlockend.
Zum Abendessen gibts heute Gulasch, den hatte ich bereits daheim gekocht, und so bin ich ruckzuck mit der Kocherei fertig und kann den Rest des Abends die Füße hochlegen.

 

Samstag, 30.9.17

Um 6:00 läuten die Kirchenglocken wie narrisch und beenden unsern Schlaf. Naja, eher nur meinen, denn Peter hört ja nix wenn er pennt.

Mit Carl mach ich mich gegen 7:00 auf den Weg zum Bäcker, und dabei erfahre ich von einem ebenfalls brötchenholenden Nachbarn, dass der Platz wirklich sehr beliebt ist, die Leute sich inzwischen alle kennen, und sie recht lange hier stehenbleiben. Also haben wir keine Aussicht auf einen Platz in der ersten Reihe und fahren heute weiter.

  

So täten wir den Sonnenaufgang in der ersten Reihe sehen. Schade. 3 Stück haben heute das große Rennen um die freiwerdenden Plätze gewonnen. Stolz wird erzählt, wie lange sie schon wach sind, und nur die ausgeschlafenen hätten Glück.

Nach dem Frühstück gibts noch einen Spaziergang,

  

und dann reiten wir vom Hof.

Kurz vor Ladenschluss holen wir in Gunzenhausen noch eine ACSI-Card, damit wir, falls wir doch noch ins Allgäu fahren, vergünstigt auf Campingplätzen stehen können.

 

Jetzt stehen wir auf dem recht vollen Platz am Surfzentrum Schlungenhof am Altmühlsee. Hier ists immer so voll, aber da macht es uns seltsamerweise nix aus. Hier ist die Landschaft weit und schön, und wir sind zufrieden. Hier landen wir immer wieder.

Carl findet auf dem Hundespielplatz zielsicher seine Lieblingsgeräte,

  

hüpft noch über die Baumstämme, und dann gehts an den Strand:

  

  

Aber wir sind nicht alleine hier. An der Sitzgruppe sitzt der hier, und seine Kumpels sitzen am Nebentisch:

  

"Ich heirate, und die andern sind nur zum Saufen da....."  haben sie dem armen Kerl aufs Hemd geschrieben.

Und zu den Klängen der Alphörner musste er auch noch tanzen.

Nach dem Mittagsschläfchen mach ich mit Carl noch einen Spaziergang nach rechts,

  

und später nochmal mit Peter ein Abendgassi nach links. Dabei zieht sich der Himmel leider schon zu

  

und bei den letzten Sonnenstrahlen kauen wir uns in der Gartenwirtschaft bei den Surfern eine Currywurscht mit Pommes und ein Putensteak, ebenfalls mit Kartoffelstäbchen, rein.

Naja, der Hunger triebs rein. Lecker ist anders.

Kurz nachdem der Tatort begonnen hatte fing das Gewitter an. Gleichzeitig öffnete der Himmel seine Schleusen, und scheinbar wills garnicht mehr aufhören zu schütten. Tatort war gelaufen, denn außer ARD ging nix.
Ich hab mir ja schon ne Weile mal wieder eine Nacht mit sanftem Getröpfel gewünscht, aber meine Wünsche werden in letzter Zeit irgendwie falsch interpretiert. Alles fällt etwas heftiger aus...

 

Sonntag

Es hat tatsächlich die ganze Nacht geregnet. Beim Morgengassi sind wir heute so früh, dass außer uns nur noch die Gänse unterwegs sind,

  

und ganz hinten in der Ecke steht die MS Altmühlsee in den Startlöchern.

Als erstes darf Carl Frühsport machen.

Leider ist die Kamera etwas träge geworden und packts nicht richtig bei schlechten Lichtverhältnissen. Wird Zeit, dass Weihnachten wird.

  

  

Jetzt darf er noch mal nach Mäuschen gucke,

bevor wir  Brötchen holen. Die sind übrigens auch teurer geworden. 50 Cent ist schon ne Hausnummer. Dabei sind die genauso ausm Schnellbackofen wie Aldi seine. Aber wir haben heute Leinwandhochzeit, da kann man sich auch mal so teure Weck leisten

Nach dem Frühstück packen wirs und fahren gemütlich über Land- und Bundesstraßen geradeaus Richtung Süden, sehen leider diesmal die Berge nicht langsam näher kommen, weil alles in Wolken ist, aber die Landschaft wird immer allgäuischer.

 

Unterwegs entscheiden wir uns gegen Lechbruck und landen kurz nach 13:00 auf dem Campingplatz am Alpsee.