Montag, 1.7.24 - Fulda

Die Unwetter sind nun hoffentlich alle vorbei, der Dacia war in der Inspektion, Peters Zähne sind repariert, und bevor wir am Donnerstag einen Termin zur Gasprüfung haben, fahren wir mal schnell bei unserm Enkel in Linsengericht vorbei, denn den sehen wir viel zu selten.
Und weil wir schonmal im Kinzigtal sind, und den angebrochenen Tag irgendwie rumbringen müssen, fahren wir weiter nach Fulda, mal durch die Auen und die Stadt schlendern.

Hier sieht man noch deutlich die Auswirkungen der Unwetter. Das Wasser ist braun und schlammig. Erst als die Sonne kurz rauskommt, ändert sich das.

  

Also die Stadt ist im Winter schöner, denn eigentlich sieht man von Barockhäusern nicht viel, weil alles voller Schirme ist, und ein Straßencafe neben dem anderen das Stadtbild bestimmt.

  

  

Außerdem fühlt man sich aufgrund des Publikumsverkehrs und den Warnschildern nicht wohl.

  

Da nützt auch die Aufforderung nix, dass man das Klavier benutzen soll, wenn einem danach ist.
Musik anstatt Waffen?
Und von 6:01 bis 15:59 Messer, Pistolen und Schlagring?
Wo werden wir noch landen, wenn es so weitergeht.

  

  

Jedenfalls schauen wir uns nochmal das Stadtschloss an,

und gehen dann durch die Fulda-Auen zurück zum Stellplatz. Bei diesem Publikum mag man nicht durch die Straßen schlendern.

Heute haben wir unser Schrittziel mit 11.000 Schritten erreicht bzw. verdoppelt, und fallen mit runden Füßen schon früh in die Koje.


Dienstag, 2.7.24
Da wir mit leerem Kühlschrank zum geplanten Enkelbesuch aufgebrochen sind, fahren wir erst mal zum Lidl. Und dann gleich weiter nach Horbach, denn Fulda tun wir uns keinen zweiten Tag mehr an, sondern setzen uns lieber hinter das Feuerwehrhaus in den Wald.

Dort hat es gerade geregnet und alles dampft.

Mittwoch, 3.7.24
Heute versuchen wir mal den Thiergartenweiher in Büdingen zu umrunden, der uns von Rickey empfohlen wurde. Aber leider kann man dort nur im Wohngebiet parken.
Also fahren wir wieder zurück nach Gelnhausen, doch an der Müllerwiese sind die Plätze alle belegt. Also starten wir durch und fahren heim, denn morgen haben wir eh Termin zur Gasprüfung, und vielleicht kann er gleich mal nach unsrem Aufbautürschloss sehen.

Donnerstag, 4.7.24
Ja, er konnte. Gegen 15:00 war alles erledigt und pünktlich zum Abendgassi schlugen wir wieder in Horbach auf.

Freitag, 5.7.24
Als wir gerade die Augen aufgemacht haben, fuhr ganz dicht an der Seite ein Womo an uns ran, Tür auf, Kinder raus, total nervöser Malinois hinterher, und die Alten setzen sich gemütlich drinnen an den Frühstückstisch und alle genießen ihre Freiheit. So lieben wir das.

Rumwuselnder freilaufender Hund mit kurzer Zündschnur, der seine Kleinkinder bewacht, und gleich mal das städtische Fahrzeug bzw. dessen Insaßen knurrend dran hindert die Mülleimer zu leeren, und ein Kind, das mit Wasserpistole unsre geöffnete Aufbautür abschießt.... solche Nachbarn braucht kein Mensch. So langsam stellt sich mein Kamm, wenn ich respektlose  Flodders auf Stellplätzen treffe. Sie werden leider immer mehr

Wir frühstücken, packen zusammen, und räumen das Feld.

Da sich solche Menschen auf kostenlosen Plätzen rumtreiben, fahren wir nach Bad Soden-Salmünster auf einen teuren Platz, und treffen dort Rickey, der ebenfalls mal Pause von solcher Klientel braucht.
Wir erwischen einen guten Platz und genießen einfach die Ruhe vor dem Fußballspiel mit Häkelnadel und Rätselheft.

  

Samstag, 6.7.24
Auch heute ist ein Tag zum Häkeln und Seelebaumelnlassen, denn das Fußballspiel hat an Carls und meinen Nerven gezerrt.

  
Im Kurpark werden die Buden fürs Stadtfest aufgebaut.


Die Bienen sammeln Nektar fürn Honig.



Scheinwespen tun nur so....


 

Die Sonne scheint.
Urlaub.

Sonntag, 7.7.24
Nach dem Mittagessen fahren wir bei Felix vorbei, liefern den Urlaubs-Flamingo ab, und fahren weiter nach Kleinwallstadt zu den Gänsen.
Auch hier hat sich einiges verändert. Jetzt können die neuen Mitbürger nicht mehr warten bis die Nüsse reif sind, sondern plündern in Schrebergärten die Apfelbäume übern Zaun weg, und reißen die ebenfalls unreifen noch erbsengroßen Trauben ab. 
Am Strand unten sitzen junge Männer mit freilaufendem Kampfhund und schlagen mit abgerissenen Ästen nach ihm und haben ihren Spaß.
Und ruckzuck gehört der gesamte Uferbereich ihnen alleine. Die dort sitzenden Familien packen ihre Fahrräder und Kinderwagen und suchen das Weite.

Montag, 8.7.24
Morgens kommen bei blauem Himmel und Sonnenschein die Gänse zum Frühstück auf die Wiese.



Hach ist das schön friedlich.
Ich mach mit Carl einen Spaziergang zum Bäcker, aber bleiben tun wir nicht. Die Beobachtung gestern sitzt mir irgendwie unschön in den Knochen.

Nun haben wir einen schönen Platz in Miltenberg ergattert und genießen den Blick und die Schiffe und das schöne Wetter und die Ruhe. Nur Carl ist ein alter Schwätzer, der sich mit jedem Spaziergängerhund unterhalten muss. 

Gegen später fahren wir nach Freudenberg. Hier ist die Welt noch in Ordnung.




Dienstag, 9.7.24

Die Nacht war laut wie immer in Freudenberg, aber der Morgen entschädigt für alles.

Wolkenloser Himmel, die Schiffe fahren direkt am Frühstückstisch vorbei.... Friede, Freude, Eierkuchen.
Allerdings wirds gerade unerträglich heiß. Bei ca. 30° satteln wir die Hühner, fahren heim duschen, Tomaten gießen, Klamotten austauschen, und weiter gehts in den Odenwald.

Nun sind wir in Bad König, sitzen unterm Baum, haben nette Nachbarn, und alles ist gut.

 

weiter nach Bad König

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