Bad Soden-Salmünster

8.7.22, Freitag

Es ist wieder mal etwas bewölkt, also Zeit für einen Versuch, in Bad Soden auf einen der beiden Randplätze mit Aussicht zu kommen.
Richtig doof, dass diese schönen 4 Plätze der Zufahrtsstraße geopfert wurden, die eigentlich keinen Zweck erfüllt, weil sie dort endet. Nutzloser Asphalt, auf dem 2 Womos stehen könnten.

Egal, es hat geklappt und wir genießen die beiden Tage, denn ab Sonntag ist der Platz 3 Wochen reserviert.

  

Das obligatorische Thronbild, und dann schauen wir uns die Veranstaltung an der Salzarena an. Eine Rockband bereitet sich vor, die Besucher auch, aber unsre Kragenweite ist beides nicht und wir machen stattdessen einen großen Spaziergang.

  

Auf dem Teich im Park blühen die Rosen, und an der Salz verspeist eine Ratte ihren Salat.

Hier sind die Wiesen tatsächlich noch grün und bunt und die Welt noch in Ordnung.... Friede-Freude-Eierkuchen.... Urlaub.

  

  

Abends geh ich wassertreten, und Carl darf sich in den Vernebler stellen. So tu ich was für die Gesundheit, und Carl fürn Spaß und die Fellpflege.

Dann machen wirs uns bei unsrer schönen Aussicht gemütlich und harren der Dinge, die da kommen, wenn die Dunkelheit sich übers Tal legt.

  

Zuerst kommt der Hase,

  

und später dann die Rehe.

 

Samstag, 9.7.22

Und wieder herrlich durchwachsenes Wetter mit Temperatur unter 25°. Passt.
 

Nach dem Frühstück  - wir genießen es, dass der Bäcker auf den Platz kommt -

machen wir gleich mal eine Tour durch die Wiesen nach Salmünster.

Carl hüpft im Mäuselsprung über die Wiesen, Peter nicht.

Hier hat man das Gefühl, dass die Zeit ein wenig stehengeblieben ist.

  

  

  

Und das sind die 3 tapferen Frauen, die während der Belagerung, als die Männer auf dem Feld waren, Salmünster gerettet haben.
In ihrer Not holten sie die Bienenkörbe, machten die darin befindlichen Völker rebellisch und jagten sie auf die Eindringlinge.

Wir werden nicht verjagt, sondern gehen gemütlich wieder zurück,

treffen unterwegs noch einen Storch, der sich allerdings verjagt fühlt,

 und beschließen am Nachmittag weiter zu fahren und landen in Geiselbach.

  

  

Nach dem Rundgang bemerken wir Feuer knapp neben dem Stellplatz und halten die Luft an.

Aber gottseidank brennts nicht wirklich, sondern da probiert einer die Energiequelle für die bevorstehende Energieknappheit aus.

  

Ich denke, er überlebt, während seine Nachbarn allerdings ersticken werden.

 

Sonntag, 10.7.22

Wie immer bleiben wir nicht lange hier, denn es geht überall nur bergauf und bergab. Außerdem gibts hier so viele einheimische Hunde, die ständig mit den Womohunden Gespräche anfangen. Und Carl gibt nur allzugern Antwort. Das nervt.

Wir fahren zuerst zu den Hirschbornteichen bei Bad Soden,

  

machen eine gemütliche Teichumrundung, und fahren dann weiter nach Mernes.

  

  

Das Biotop nebenan ist fast ausgetrocknet. Es wird auch nicht mehr so gepflegt wie früher.

  

Die Gänse haben wieder mal alle Feiertage lebend überstanden. Das ist immer spannend, denn sie sind wirklich gut genährt und würden einige Mäuler satt machen.

 

Gegen später kommen Thomas, Steffi und Felix vorbei und bringen Verpflegung für alle mit.

  

Praktischerweise stehen wir direkt neben der Sitzgruppe, sodass wir diesmal alle einen Sitzplatz haben.

Und das ist heute unsre Abendstimmung. Regen gibts allerdings keinen. Die Bewohner des kleinen Wasserlochs nebenan hätten ihn dringend nötig.

 

Montag, 11.7.22

Ausgiebiges Morgengassi in Mernes

Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal
saßen einst zwei Hasen.
Fraßen ab das grüne, grüne Gras,
fraßen ab das grüne, grüne Gras
bis auf den Rasen.

  

  

Und die Schnecken liefen in Massen von rechts nach links.

Wir liefen einzeln geradeaus wieder zurück, haben um 10:30 schon unser Tagessoll an Schritten geschafft, und packen, um nach Horbach zu fahren.

 

Der Platz ist zwar noch gesperrt, aber die große Abi-Feier ist rum, deshalb bleiben wir hier.

Nach dem Essen machen wir unsren Rundgang und kommen an den Gondelteich, der gritzegrün ist.

Sowas haben wir noch nie gesehen, denn eigentlich gibts hier genügend Pflanzen, und das System scheint ausgeglichen zu sein. Er ist wohl gekippt, weil der Regen fehlt, denn es sind nicht nur grüne Schlieren drauf, sondern das Wasser ist bis runter voller grüner Schwebealgen.

  

Den Nachmittag verbringen wir im Schatten, aber es wird langsam immer wärmer, und die Vorhersage scheint zu stimmen. Deshalb beschließen wir heim zu fahren. Da lässt sich die Hitze, die für morgen angesagt ist, leichter ertragen.
 

 

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