Ratschläge für die Kleingärtnerin

 

Wer einen Garten erwerben will, sollte einen kräftigen Mann an der Hand haben.

Die Größe des Gartens richtet sich nach der Arbeitskraft des Mannes.

Ein Garten sollte übersichtlich sein, das heißt: vom Standort des Liegestuhls sollte man seinen Mann in jeder Ecke des Gartens bei der Arbeit beobachten können.

Sollte es sich nicht vermeiden lassen, einmal selbst Hand anzulegen, dann ist folgendes zu beachten:

Die Arbeit sollte Erholung sein, jede Anstrengung ist zu vermeiden.

Wer bei der Arbeit schwitzt, hat was falsch gemacht.

Der Beginn der Arbeit ist der Kleingärtnerin freigestellt, sie soll jedoch nicht vor 10.00 Uhr beginnen.

Vor jeder Tätigkeit ist bei Einnahme einiger Bierchen zu überlegen, ob es nicht ohne Arbeit geht. Viele Sachen erledigen sich ja bekanntlich durch liegen lassen.

Bei der Beschäftigung im Garten ist nach 5 Minuten schweren Schaffens eine Zigarettenpause einzulegen.

Die Mittagspause von 12.00 bis 15.00 Uhr ist unbedingt einzuhalten.

Nach 15.00 Uhr lohnt es sich nicht mehr weiterzuarbeiten: denn jetzt ist Kaffeepause.

Nach dem Kaffee sollte man sich von anderen Gartenfreunden oder auch der eigenen Familie bewundern lassen.

Ferner sollte man versuchen, einen Schuldigen zu finden, der für die viele Arbeit und die Misserfolge verantwortlich ist.

Anschließend beginnt die wichtigste Aufgabe der Kleingärtnerin – das Anschmeißen des Holzkohlengrills. Dies hat natürlich der Ehemann zu übernehmen.

Beim Grillen und diversen Getränken kann sich die Kleingärtnerin von so einem schweren Arbeitstag am besten erholen.

Denn der Sinn des Kleingartens ist ja 

DIE ERHOLUNG     

                     

 

 

 

 

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