Mein Gärtchen 2011

 

Auf der Fensterbank wachsen Tomaten und Zucchini seit Ende Februar recht langsam vor sich hin.

     

Am 14.3. kommt Petersilie, Dill, Kamille und Schnittknoblauch als erster Versuch in die Erde. Ich bin gespannt, ob etwas wächst.

So langsam geht die Saat auf und Ende April schauts ganz manierlich aus. Der Dill mag aber nicht so wie er soll.
Aber Dill wächst wo er will... sagt man. Hier will er nicht.

  

Kamille und Zwiebeln wachsen. Allerdings werden die Zwiebeln bald matschig, da war wohl die Zwiebelfliege drin. Also muss ich nächstes Jahr früher damit anfangen.

     

Die Erdbeeren blühen, Karotten und Mangold sind gut rausgekommen, die Petersilie mickert noch ein wenig, während der Borretsch sich überall breit macht.

 

  

Die umgesiedelte Grüne Soße aus dem Schrebergarten fühlt sich schon heimisch und die Himbeeren, als Abgrenzung zum unteren Hundegarten, machen sich auch ganz gut.

 

Nun müssen sich die Tomaten noch ein wenig anstrengen, dann dürfen sie auch ins Beet.

Nach dem Osterurlaub wurde ich leider krank, deshalb gibts keine Gartenbilder aus dieser Zeit.
Anschließen kam gleich der Pfingsturlaub, während dem Julia sich ums Wässern kümmerte. Die Sonne tat den Rest und nach meiner Rückkehr erwartete mich ein üppig grüner Garten. Jede Menge Unkraut war auch da, aber auch nie erwartete Mengen von Mangold. Jedes Körnchen ist aufgegangen.
Die Tomaten standen 1,50 m hoch und hatten schön angesetzt, die Erdbeeren waren abgeerntet, aber Himbeeren hingen noch dran. Dicker und süßer als im Schrebergarten. Die Bohnen standen in voller Blüte, während die Gurken noch etwas zurückhaltend waren. Nur meine 3 Zucchinipflanzen hat die Wühlmaus auf dem Gewissen. Nagut, gibts diesjahr keine. Peter freuts. Und die Erde scheint für Karotten nicht geeignet zu sein. Sie sind zwar da, aber winzig.

Und nun kam das Unkrautjäten. Im Schrebergarten war ich nach dem Urlaub immer 4 Wochen beschäftigt, hier war nach 3 Stunden alles erledigt.
So macht ein Gärtchen Spaß.

  

    

Und alldieweil das Unkrautjäten so schnell ging, überzeugte ich meinen Peter davon, dass nun die Böschung abgefangen werden muss, bevor mal ein großer Regen kommt und mein Gärtchen abstürzt.
Ich besorgte also täglich 12 Steine und am Wochenende gings rund.

  

Nun bin ich zufrieden.
Jetzt muss Bruno nur noch lernen, die Tagetes am Ende der Treppe als Grenze zum Hundegarten zu akzeptieren, und dann hab ich gewonnen und die Tagetes können dort weg.

Am 8.7. konnten wir den ersten Bohnensalat essen. Kopfsalat gibts immernoch, und Mangold hab ich so viel, dass ich schon keinen mehr sehen kann. Soviel brauch ich nächstes Jahr nicht mehr.

Mitte Juli wird Endivien gesät, denn wenn Bohnen, Gurken und Tomaten vorbei sind, brauchen wir ja wieder mal Grünzeug.
Wenns klappt, kann ich unseren Vitaminbedarf decken, obwohl Karotten und Zucchini keine Ernte versprechen. Passt schon. Die Grüne Soße und alle sonstigen Kräuter sind ja auch noch da.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressionen aus vergangenen Zeiten