Hier entsteht nun mein kleiner Hausgarten

 

Peter hatte schon zum 2. Mal in einem Jahr "Rücken" und alleine schaff ichs Umgraben im Schrebergarten nicht mehr, denn seit dem Knöchelbruch bin ich nicht mehr so fit und auf seine Umgrabhilfe angewiesen. Schweren Herzens haben wir beschlossen, nach 10 Jahren die Schrebergarten-Ära zu beenden.
Alles hat seine Zeit, und es war eine sehr schöne Zeit. 

Aber so ganz ohne Kräuterbeet geht es nicht. Hier am Haus haben wir leider ganz schlechten Sandboden, und das Grundstück wäre eher als Kiesgrube geeignet. Auch mein Papa hat sich hier früher schon vergeblich bemüht, aber ich wills trotzdem versuchen.

Auf diesem schmalen Streifen oben neben dem Haus will ich anfangen. Dazu müssen erst mal die Sträucher raus und die fast 10 m hohe Felsenbirne und die Blutbuche müssen weg. Also muss Peter doch noch mal ran.

     

Am 15. Januar 2011 ists frostfrei und wir legen los.

     

Beim Fällen der Blutbuche verklemmt sich die noch neue Kettensäge und macht die Grätsche. Nun bleibt der Baumschnitt wohl die nächste Zeit unten im Garten liegen und die Baumstümpfe müssen noch warten. Na gut, machen wir am Beet weiter.

So langsam sieht man schon, dass hier mein Kräutergarten entstehen soll. Rechts am Haus musste die Rose weichen und meine Grüne Soße darf dort einziehen, nachdem ich die Erde durch Kompost vom Schrebergarten ersetzt habe.

Die nächsten Tage müssen wir noch mehr Kompost hier her schaffen, damit auch das gerodete Beet bessere Erde bekommt und weitere Pflanzen umziehen können, bevor der Schrebergarten an den Verein zurückgegeben wird.

 

Februar

Tomaten brauch ich natürlich auch und hier wachsen gerade die ersten auf der Fensterbank.

     

Und draußen bin ich auch schon einen halben Meter weiter. 

Im Schrebergarten muss ich nun ein paar Erdbeerpflanzen ausbuddeln bevor sie treiben, und der Komposter braucht ebenfalls hier zuhause einen neuen Platz. Leider spielt das Wetter noch nicht mit. Es ist immernoch Winter und kalt und regnerisch. 
 

März

Es ist Gartenwetter und ich setze zum Endspurt an. Zuerst kommen die Erdbeeren provisorisch aufs erste freie Stück, denn nun treiben sie. Und dann geht die Ackerei los.

     

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber nach 3 Tagen komme ich an meine Grenzen. Nun muss Peter ran, denn die Felsenbirnenwurzel schaff ich alleine nicht.

     

Zwei Stunden später haben wirs geschafft. Den Stamm der Blutbuche lassen wir stehen, sonst bricht uns die Böschung runter. Da kommt später ein Vogelhaus drauf.

     

Nun noch schnell einen Hundezaun ziehen, bevor es dunkel wird, denn Bruno freut sich natürlich über soviel lockere Erde. Vor allem, weil dort bis vorgestern noch seine geliebten Mäuschen gewohnt haben.

Letzte Aufräumarbeiten, und dann ists vollbracht. Fix und alle, aber zufrieden, schauen wir uns die vorher-nachher-Bilder an.

     

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Impressionen aus vergangenen Zeiten